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Das
Wirtshaus, das man in dieser Form vermutlich im ganzen Frankenland
nicht mehr antrifft, wurde im Jahr 1705 in Oberampfrach, einem
Dorf zwischen Feuchtwangen und Crailsheim, erbaut. Im Sommer 1977
wurde es abgebrochen und in Bad Windsheim als erstes Gebäude
des Fränkischen Freilandmuseums orgilangetreu und in neuem
Glanz wieder errichtet.
Die Wirtsstube nebst Nebenzimmer, der Tanzsaal und das anschließende
"Kabinettla" sind mit alten Bänken, Stühlen
und Tischen ausgestattet, wie sie dereinst in den Wirtshäusern
Frankens üblich waren. Selbst die Lampen über den Tischen
stammen aus längst vergangenen Zeiten.
Platz gibt es im alten Wirtshaus genug: Wirtsstube und Nebenzimmer
fassen 80, der Tanzsaal 120 und das "Kabinettla" 30
Personen. Der Tanzsaal mit seiner einmaligen Kassettendecke ist
hervorragend für größere Veranstaltungen, Familienfeste,
Weinproben
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mit
Tanz und dergleichen mehr geeignet. Im "Kabniettla"
können Sitzungen und Versammlungen abgehalten werden.
Der Besucher fühlt sich im "Wirtshaus am Freilandmuseum"
wohl. Dem Zauberer, der von diesem altfränkischen Fachwerkkleinod
ausgeht, kann sich so leicht niemand entziehen. Es bedarf in der
Tat nicht allzu große Phantasie, um sich hier in die Vergangenheit
zurückverestzt zu fühlen. Neben den deftig fränkischen
Genüssen, die in diesem "Ratgeber für Speis und
Trank" aufgeführt sind, gibt es auf Wunsch auch weitere
fränkische Gaumenfreuden. Auf Bestellung hält die Küche
so nahrhafte Dinge wie z.B. Spanferkel, "Knöchla"
und"Metzelsuppen" für den hungrigen Gast bereit.
Das "Wirtshaus am Freilandmuseum" ist ein Platz so richtig
zum Wohl fühlen und zum Ausspannen von der Hetze des Alltags.
Hier ist die Gemütlichkeit noch allgegenwärtig. |
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